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Hab mich verloren. Für Europa (2019-2016) und Sexroman 1998

Date(s)

-
(Cet événement n'a pas de description en français) Zwei lyrische Theatertexte von Roland Schappert/Deutschland
In deutscher Sprache

Ist Europa noch zu retten? Roland Schappert nimmt in seinem Text die Suche nach einer verlorenen Identität auf, fragt ohne Fragezeichen: WORAN ERKENNE ICH DICH.
Und kommt zum Fazit: FÜR NIE IST ES JETZT ZU SPÄT. Er interessiert sich FÜR DIE SEHNSÜCHTE DIE AUF DER STRECKE BLEIBEN. Er ist der Meinung: ZWISCHEN ALLEN WELTEN IST NICHT MAL ZEIT FÜR RAUM. Man nähert sich Europa durch die Hintertür. „Glaubst du ernsthaft, deine Beziehung wird besser, wenn du 100 Prozent von deinem Partner weißt... Wo bleibt da die Freude?“ Auch wenn sich alles entzweit, bleibt Schappert treuer Moralist: EUROPA WIR BRAUCHEN DICH IN FREIHEIT UND VERANTWORTUNG REGIONAL UND GEEINT DAS IST NICHT EINFACH. Denn kurz vor dem DINNER FOR INVITED GUESTS ONLY springt die Wahrheit durch ihr Nadelöhr: IN FREIHEIT DENKT MAN FREIHEIT ANDERS.

Sexroman 1998 entstand Ende der 1990er Jahre, lange bevor der Begriff „Fake News“ aufkam. Roland Schappert hielt diesen Text lange Zeit von der Öffentlichkeit fern, bis er ihn 2019 Franz-Josef Heumannskämper anvertraute, der die inzwischen historische Perspektive für unsere Gegenwart eindrucksvoll aktuell dramatisiert. „Porno war immer irgendwie Avantgarde.                          Innovative Besitznahme neuer Technologien hat die Pornographie mit dem Militär gemeinsam. Sie hängt mit Freidenkertum, Ketzerei und Angriffen auf absolutistische politische Autoritäten zusammen. Porno war und ist immer auch ein Medium des Protests. Oft hat Kunstfreiheit den Porno vor der Zensur gerettet. Sie sind ein untrennbares Paar, so wie Pornografie die Zensur benötigt um Tabus zu brechen, Grenzen der Darstellung zu überschreiten, so benötigte die Gesellschaft Pornographie um den Rahmen des „Normalen“ zu definieren. Pioniere des frühen                                                  Pornofilms werden heute als Vorreiter sexueller Befreiung und Aufklärer verehrt, doch bietet Sexualität genug Spielarten um sich von der Allgemeinheit abzusetzen auch wenn Dresscodes sexueller Subkultur, Accessoires der SM und Fetischszene von Modedesignern längst salonfähig gemacht worden sind.“ Franz-Josef Heumannskämper.

Mit Frederike Bohr
Regie Franz-Josef Heumannskämper
Persönlicher Assistent der Darstellerin Felix le Bendig
 

Média

Lieu

Banannefabrik
12 Rue du Puits
2355 LUXEMBOURG
Luxembourg

Prix:

  • Tarif plein :
    20.00
  • Tarif réduit :
    8.00
  • Kulturpass :
    1.50

Information de contact pour cet événement

Téléphone:

Organisateur

Fundamental Monodrama Festival

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Organisation

Mots clés

Banannefabrik, Fundamental Monodrama Festival, fundamental.lu, theater.lu

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