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Théâtre & cabaret

Die Physiker

Komödie in zwei Akten von Friedrich Dürrenmatt

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(Cet événement n'a pas de description en français)
Die Zeit der Entstehung der Physiker , einem Theaterstück, das oft als Tragikomödie oder Groteske eingeordnet wird, war geprägt vom Kalten Krieg und von der Bedrohung durch einen Atomkrieg. Im Stück, das im Jahr 1961 entstanden und am 21. Februar 1962 im Schauspielhaus Zürich uraufgeführt wurde, sind die Titelfiguren drei Physiker, die als Patienten in einer privaten psychiatrischen Klinik leben. Einer von ihnen hat eine Entdeckung gemacht, die die Gefahr der Vernichtung der Welt in sich birgt und damit zur Grundfrage des Stücks nach der Verantwortung der Wissenschaft führt.

Wie reagiert ein genialer Wissenschaftler, wenn er eine ungeheuerliche Entdeckung macht, die das Ende der Menschheit bedeuten kann? – Er spielt den unzurechnungsfähigen Kranken und lässt sich in die Psychiatrie einweisen. So macht es der Physiker Möbius, nach der Devise: Lieber selbst verrückt werden, als dass die Welt zum Irrenhaus wird! Im Nervensanatorium trifft er jedoch auf zwei nicht minder gewiefte Mitpatienten. Die zwei Kollegen, der schüchterne Einstein und der verschmitzte Newton, eigentlich Geheimagenten aus Ost und West, sind Möbius auf brutale Weise auf der Spur, um sich jeweils in den Besitz der Formel zur Herstellung der unschlagbaren Vernichtungswaffe zu bringen. Besessen von ihrem Auftrag, schrecken die drei Physiker vor nichts zurück und sind bereit, über Leichen zu gehen ...

Unbändige Komik und blankes Grauen liegen in Dürrenmatts groteskem Zweiakter eng beieinander. Nach Leonce und Lena kann das Publikum des Grand Théâtre erneut eine Inszenierung des leitenden Regisseurs des Staatstheater Mainz, K.D. Schmidt, erleben. Er folgt den Physikern vom harmlos gespielten Wahnsinn durch die Normalität bis in den Irrsinn eines schockierenden Satyrspiels.

» Nach den Präsidentschaftswahlen in den USA, die Unberechenbarkeit und rückhaltlose Machtpolitik gestärkt und die Sorgen der sechziger Jahre in Erinnerung gebracht haben, wirkt diese Analyse wie ein Kommentar zum Zeitgeschehen. Frankfurter Rundschau, Andrea Pollmeier



Mit Monika Dortschy, Johannes Schmidt, Denis Larisch, Klaus Köhler, Martin Herrmann, Kristina Gorjanowa, Antonia Labs, Anna Steffens, Lorenz Klee Inszenierung K.D. Schmidt
Bühne Wolf Gutjahr
Kostüme Lucia Vonrhein
Musik Christoph Iacono
Dramaturgie Malin Nagel
Licht Frederik Wollek
Video Christoph Schödel Produktion Staatstheater Mainz
 

 

 

 

 
Mercredi 1 AVRIL 2020 à 20h00 (tickets)
Jeudi 2 AVRIL 2020 à 20h00 (tickets) DURÉE 1h45 (pas d'entracte) Einführung zum Stück von Herrn Boris C. Motzki ½ Stunde vor jeder Vorstellung (DE).Adultes 25 €, 20 €, 15 € / Jeunes 8 € / Kulturpass bienvenu Lieu: Grand Théâtre / Grande Salle

Média

Lieu

Grand Théâtre de la Ville de Luxembourg
1 Rond-point Schuman
2525 LUXEMBOURG
Luxembourg

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Mots clés

theater.lu, vdl.lu, Théâtre

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